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Sonntag, 5. Februar 2006, 16:29

Sommerlager 2006

Ort:
Lagerwiese am Forsthaus Kaarz

Termin:
21. Juli bis 4. August 2006

Anmeldung bis:
4. Juli 2006
unter038462 33059 (Fam. Penner)

Kosten:
Bei Selbstverpflegung 1,00 Euro pro Kopf und Tag
Bei Vollverpflegung 10,00 Euro pro Kopf und Tag

Feuerholz:
gespalten & abgelagert

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Mittwoch, 26. Juli 2006, 10:26

Artikel aus der SVZ vom 26.7.2006

Auge und Ohr für Natur öffnen

Horst der Waldjugend in Kaarz gegründet / Ferienlager als erster Höhepunkt

Kaarz (Von Evelyn Bubber-Menzel ) • Eine Ortsgruppe der Deutschen Waldjugend wurde in Kaarz gegründet. Als erster Höhepunkt in der Arbeit des neuen Horstes findet derzeit ein Ferienlager neben dem Forsthof in Kaarz statt. Es soll dazu beitragen, den Kindern Auge und Ohr für die Natur zu öffnen. Bei Kindern und Jugendlichen das Verständnis für die natürlichen Lebensgrundlagen zu wecken und ihr Verantwortungsbewusstsein beim Umgang damit zu fördern, sieht die Deutsche Waldjugend als ihre Aufgabe an.

Bundesweit gehören der Waldjugend etwa 400 000 Mitglieder an. Sie sind in sogenannten Horsten organisiert, was einer Ortsgruppe gleichzusetzen ist. Wobei Horst in der Bedeutung von Nest zu sehen ist, in dem sich die Kinder wohl und geborgen fühlen sollen.

Seit einer Weile gibt es so einen Horst der Waldjugend nun auch im Bundesforst Kaarz. Es ist der bisher einzige in Mecklenburg-Vorpommern und geht maßgeblich auf die Initiative des Revierförsters Ulrich Dohle zurück, der bereits 2001 erste Verbindungen zur Waldjugend im Hochsauerland knüpfte.

Erstmals schlug der Horst Arnsberg/Enkhausen aus Nordrhein-Westfalen im selben Jahr sein Osterlager am Forsthof Kaarz auf und es wurde eine Forstpatenschaft zwischen Deutscher Waldjugend und dem Bundesforst Schweriner Land begründet. Wodurch auch die Zusammenarbeit zwischen Revierförster Dohle mit Helga und Jörg Penner enger wurde, die seitdem dreimal im Jahr mit ihrem früheren Horst nach Kaarz kamen.

Mit ihrem Umzug nach Qualitz im Kreis Güstrow wagte Familie Penner im letzten Jahr nun einen privaten Neustart in unserer Region und engagierte sich dafür, auch in Kaarz einen Horst der Waldjugend aufzubauen.

Diesem gehören inzwischen 13 Mitglieder an. Und Horstleiter Jörg Penner sowie seine als Gruppenleiterin für die Mädchen zuständige Ehefrau Helga hoffen, dass sich künftig noch mehr dazu gesellen. Mitmachen bei der Deutschen Waldjugend kann jedes Kind ab acht Jahren.

„Die Jugendlichen müssen sich für die Natur interessieren, sollten Lust auf Abenteuer und Spaß an der Gemeinschaft haben“, meint Jörg Penner.

Und noch eines sei Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit eines Horstes: „Ohne einen Patenförster läuft nichts!“ Denn dieser sorgt für die Rahmenbedingung für die Arbeit des Horstes, indem er den Wald, Gebäude und Flächen für Aktivitäten zur Verfügung stellt und den Horst durch fachliche Beratung und praktische Hilfe bei vielem unterstützt.

Auf diese Weise hat auch Ulrich Dohle den neuen Horst von Anfang an begleitet, dessen Mitglieder schon bald nach der Gründung mit der Arbeit loslegten: Als erstes bauten sie Fledermauskästen, die als Sommerquartiere für die verschiedenen Arten dienen sollten und die rund ums Forsthaus angebracht wurden. „Sie wurden sehr gut angenommen“, freuen sich Förter und Gruppenleiter. Und erzählen, dass inzwischen auch schon reichlich Nachwuchs darin aufwächst.

Ein ständiges Auge hat die Kaarzer Waldjugend auch auf die Nistkästen, die ihre Kameraden aus dem Sauerland im Jahr 2004 in dem Wald aufhängten und die mittlerweile für vielerlei Tiere nützlich sind. „Wir beobachten die Tierwelt mit Ferngläsern“, schildert die Waldpädagogin Helga Penner einen Aspekt der Freizeitarbeit im Horst. „Dies dient alles dazu, die Beobachtungsgabe der Jugend und das Verständnis für die Natur zu fördern.“

Beobachtgungsgabe

der Kinder fördern Auch das jetzige Ferienlager, an dem Kinder und Jugendliche aus der ganzen Region teilnehmen, soll dies unterstützen.

14 Tage lang werden sich die Teilnehmer, deren Eltern für die Zeit nur einen geringen Unkostenbeitrag entrichten müssen, in der freien Natur leben und sich mit ihr beschäftigen.

Als erstes schlugen die Kinder am Montag zusammen mir ihren Gruppenleitern die Kothen – kleinere Zelte – zum Übernachten sowie die große Jurte auf. Anschließend bauten alle zusammen ein kleines Boot, das gestern Nachmittag auf dem Sternberger See zu Wasser gelassen wurde. Begleitet vom großen Kanu, in dem die anderen Kinder Platz fanden. „Das brauchen wir für die Beobachtung von Wasservögeln u. ä.“, erläutert der Horstleiter. Auch Exkursionen und Wanderungen mit Pflanzenbestimmungen, Fährtensuche und anderen Herausforderungen gehören zum Ferienlager-Programm. Doch sind bei diesem ebenso Eigeninititiative der Teilnehmer und ein gemeinschaftliches Miteinander gefragt. Jederzeit können die Ferienkinder zum Beispiel von der „Kinderkanzel“ aus, die im Wald dicht beim Forsthaus aufgestellt wurde, Tiere beobachten. Sie gehen gemeinsam schwimmen in den Seen der Region, sie singen abends zusammen zu Gitarrenmusik u. v. a. Mit dem Astrologen Dr. Pauli aus Reimerhagen in die Sterne gucken und dabei etwas über die Orientierung nach dem Firmament lernen, können die Kinder am Donnerstag. Wer ebenfalls bei der Waldjugend mitmachen möchte, kann sich bei Ulrich Dohle, Tel. 038483/20034, oder bei Familie Penne, Tel. 038462/33059 melden.

Simon Pietzsch (10, links)) aus Baumgarten und Friedrich Linde (9) aus Diedrichshagen üben einen Mastwurfknoten.

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